Tourist Office 3.0

Das Tourist Office von morgen entwickeln

Projektbeschrieb

Das Projekt fragt nach Form, Inhalt, Funktion und Aufgabe des Tourist Office im Zeitalter der Digitalisierung. Es erarbeitet und dokumentiert, aufbauend auf den Ergebnissen der IG Tourist Office 3.0 (lnnotourprojekt), wie das Tourist Office von morgen entwickelt werden kann.

Hintergründe

Verschiedene Tourismusregionen (Perimeter St.Gallen und Schwyz) haben die Aufgabe, ein Tourist Office (Tourismusbüro) zu führen. Die Tourist Offices wurden ursprünglich in Form einer SelbsthilfeOrganisation von touristischen Leistungsträgern gegründet und von den lokalen Verkehrsvereinen betrieben. Dies mit dem Ziel, Dienstleistungen für Gäste in einem touristischen Raum sicherzustellen, die aufgrund von Marktversagen nicht angeboten würden und bei Nicht-Existenz ein fehlendes touristisches Gesamtangebot zur Folge hätten.

Dank Internet und Smartphones sind heute Informationen rund um die Uhr und den Globus stets zugänglich und werden vermehrt von Dritten aufgearbeitet und online gestellt. Informationen über Angebote vor Ort werden zunehmend aus dem Netz gezogen. Erweiterte Funktionen ermöglichen dem Gast, auf ihn abgestimmte Vorschläge zu erhalten, Bewertungen von Freunden und Gleichgesinnten zeitgleich abzurufen und die preisgünstigen Angebote vor Ort wahrzunehmen. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung auch Leistungsträgern neue Kommunikationsmöglichkeiten. Das Tourist Office verliert somit in seiner ursprünglichen Form und Umsetzung zunehmend seine Funktion.

Ziele

Das Projekt at sich zum Ziel gesetzt, folgende Fragestellungen zu beantworten:

  • Wie sollte das Tourist Office der Zukunft aussehen? Was sollte es anbieten?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, um Synergien sowie neue Technologien zu nutzen und damit die Ressourcen optimaler einzusetzen?
  • Welche Standorte gibt es und wie könnten diese weiterentwickelt oder optimiert werden?
  • Welche Tourist Offices braucht es nicht mehr oder in einer anderen Form?
  • Welches sind die Bedürfnisse von Gästen und Leistungsträgern an Tourist Offices?
  • Welches sind technologische Entwicklungen, die entscheidenden Einfluss auf die Gästeinformation haben?
  • Ist ein typischer Raum für die Gästeinformation von morgen noch notwendig?
  • Wenn ja in welcher Form, Ausgestaltung und mit welchem Raumerlebnis?
  • Wer sammelt, bündelt, managt, koordiniert und distribuiert in Zukunft touristische Informationen?
  • Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich dank der Digitalisierung?
  • Wie können laufende Projekte wie; Gästeportal, touristische Signalisation, Abilio etc. optimal integriert werden?
  • Welche zentralen Dienste muss das Tourist Office im Sinne einer Selbsthilfeorganisation der Leistungsträger in Zukunft anbieten?
  • Welche neuen Zusatzleistungen kann ein Tourist Office in Zukunft übernehmen?

Laufzeit

2017–2018