Sakrallandschaft Innerschweiz

Die Kantone der Innerschweiz verfügen über viele bekannte und weniger bekannte Wallfahrts- und Pilgerorte sowie kunsthistorisch hochstehende Sakralbauten, die von nationaler Bedeutung sind. Die «Sakrallandschaft Innerschweiz» will diese Orte vernetzen.

Projektbeschrieb

Pilger, Kunst- und Kulturbegeisterte sowie Sinnsuchende können sich freuen: Mit der Sakrallandschaft Innerschweiz wird eine einzigartige gemeinsame Vernetzungsplattform von Klöstern, Kirchen, Wallfahrtsorten und kulturhistorischen Stätten lanciert. Vergessene Perlen sollen zu neuem Glanz erstrahlen. Die Klöster Einsiedeln, Engelberg, St. Urban, Maria-Rickenbach und Ingenbohl sowie die Wallfahrtsorte Hergiswald, Heiligkreuz, Luthern Bad, Werthenstein, Beromünster und Sachseln/Flüeli-Ranft haben sich im Rahmen eines NRP-Projektes zur Interessengemeinschaft Sakrallandschaft Innerschweiz zusammengeschlossen.  Das Projekt wurde geleitet von Josef Odermatt, Geschäftsleiter des REV Rigi-Mythen.

Weitere Informationen: www.sakrallandschaft-innerschweiz.ch

Aktivitäten

Erstes sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit ist ein gemeinsamer Auftritt mit einer Webseite und einem Facebook-Auftritt. Eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen zu den Orten ist ebenfalls erhältlich. Nun werden gemeinsame Angebote für Kultur- und Sakraltouristen sowie für Familien entwickelt und bestehende Angebote gebündelt. Im Jahr 2013 fand die «Erste Reise in die musikalische Sakrallandschaft» mit Konzerten in St. Urban, Einsiedeln und Hergiswald statt.
Seit September 2014 gibt es den ersten Wanderführer "Himmlische Pfade 1/3“, der die sakralen Orte St. Urban, Luthern Bad, Heiligkreuz, Werthenstein und Hergiswald verbindet. Das Pilgerwegnetz wird im Jahr 2015 mit der Teilstrecken 2/3 mit einem Pilgerweg von Hergiswald über  Sachseln/Flüeli-Ranft, Engelberg und Maria-Rickenbach via Seelisberg und Altdorf nach Ingenbohl erweitert. Den Bogen zurück zum Ausgangspunkt spannt die Teilstrecke 3/3 die von Ingenbohl via Einsiedeln und Zug nach Beromünster zurück zu St. Urban führt. Neben detaillierten Weginformationen sind auch Hinweise auf weitere touristische, kulturelle und kulinarische Attraktionen aufgeführt. Die Pilgerwegstrecken sind mit der Wanderplattform von Schweiz Mobil verlinkt und jederzeit online detailliert abrufbar.

Ziele

Ziel der Sakrallandschaft Innerschweiz ist es, Synergien zu schaffen und bestehende und attraktive neue Angebote für Pilgerinnen und Pilger, Kunst- und Kulturbegeisterte sowie Sinnsuchende und Familien entstehen zu lassen. Die sakralen Orte der Zentralschweiz sollen stärker in Wert gesetzt werden. Das Bewusstsein für den religiösen und kulturhistorischen Wert der sakralen Orte soll gestärkt und Besucherinnen und Besucher angezogen werden.  Ein wichtiges Ziel  - die nachhaltige Organisation - wurde bereits erreicht. Das NRP-Projekt ging per Mitte 2014 an den neuen Verein Sakrallandschaft Innerschweiz über, der am 5. Mai 2014 gegründet wurde. Präsident ist Walter Wyrsch aus Alpnach. Am Projekt haben auch verschiedene Schwyzer mitgewirkt: Kurt Zibung und Klaus Korner waren in der Steuerungsgruppe. P Lorenz Moser, Augustin Mettler, Fabienne Vollenweider und Sr Reto vom Kloster Ingenbohl in der Projektgruppe. Mettler, Vollenweider und Sr Reto sind auch in den neuen Vorstand der Sakrallandschaft Innerschweiz gewählt worden.  Erfreulich ist, dass seit der Gründung im Mai 2015 aus den neun Gründerorten bereits über 50 Mitglieder geworden sind!